fio behandelt Bandbreite, IOPS und Latenz getrennt; ein einzelner sequentieller MB/s-Test repräsentiert nicht die reale Anwendungsleistung.
NVMe und SATA SSD mit IOPS, Latenz, Queue Depth und fio statt nur MB/s vergleichen.
fio behandelt Bandbreite, IOPS und Latenz getrennt; ein einzelner sequentieller MB/s-Test repräsentiert nicht die reale Anwendungsleistung.
VPS-Speicherleistung hängt neben dem physischen Medium auch von Backend, RAID, Cache, Network Storage, Host-Dichte und I/O-Limits ab.
NVMe ist ein latenzarmes PCIe-Protokoll, aber eine VM greift nicht zwingend direkt darauf zu. Dazwischen können Ceph, ZFS, RAID, LVM, qcow2, Network Storage oder Limits liegen.
Statt NVMe automatisch mit schnell gleichzusetzen, den benötigten I/O-Typ messen. WordPress/MySQL reagiert auf Random-I/O/fsync, Backups auf Durchsatz, Datenbanken auf Tail-Latenz.
MB/s misst Datenmenge, IOPS Operationen pro Sekunde und Latenz die Abschlusszeit. Hoher sequentieller Durchsatz garantiert keine guten 4K-Random-IOPS oder p99-Latenz.
Queue Depth verändert Ergebnisse stark. Hohe QD32-IOPS repräsentieren nicht unbedingt latenzkritische PHP/MySQL-Requests. Deshalb auch niedrige Queue Depth testen.
fio-Schreibtests direkt auf Blockgeräten können Daten zerstören. Stattdessen eine Testdatei in einem Dateisystem mit genügend freiem Platz verwenden und Produktionszeiten vermeiden.
fio --name=randread --filename=/tmp/eka-fio.test --size=1G --bs=4k --rw=randread --iodepth=1 --ioengine=libaio --direct=1 --runtime=30 --time_based --group_reporting
fio --name=randrw --filename=/tmp/eka-fio.test --size=1G --bs=4k --rw=randrw --rwmixread=70 --iodepth=8 --ioengine=libaio --direct=1 --runtime=30 --time_based --group_reporting
fio --name=seqread --filename=/tmp/eka-fio.test --size=2G --bs=1M --rw=read --iodepth=4 --ioengine=libaio --direct=1 --runtime=30 --time_based --group_reporting
IOPS und Bandbreite sind sichtbar, aber Completion-Latenz und Perzentile erklären Nutzererfahrung besser. Stark erhöhte p95/p99-Werte können auf Queueing oder schwankende Storage-Leistung hinweisen.
Den gleichen Test zu verschiedenen Zeiten wiederholen. Konstanz ist bei virtuellen Servern oft wichtiger als ein einzelner Rekordwert.
Für WordPress/WooCommerce sind kleine Random-I/O und niedrige Latenz wichtig. Backups benötigen sequentiellen Durchsatz, Datenbanken fsync/Tail-Latenz und Gameserver können Save-Spikes spüren.
| Metrik | Bedeutung | Empfindlicher Workload |
|---|---|---|
| Sequential MB/s | Großdatei-Durchsatz | Backup / Medien |
| 4K Random IOPS | Kleine I/O-Kapazität | CMS / DB |
| p99 Latenz | Tail-Latenz | DB / API |
Kaufentscheidungen nicht anhand eines einzelnen Benchmarks, Port-Labels oder CPU-Markennamens treffen. Tests zu verschiedenen Zeiten wiederholen, keine destruktiven Storage-Tests auf Produktionsdaten durchführen und Ressourcen-/Fair-Use-Policies schriftlich prüfen.
Das Potenzial ist höher, aber Virtualisierung, Limits und Backend können das Ergebnis verändern.
Raw-Device-Schreibtests ja. Dateibasierte Tests sind sicherer, beeinflussen aber die Produktions-I/O.
Software, Parallelität, Storage-/DB-Last und Zielregion angeben; Serverklasse nach realem Engpass statt nur RAM/Core wählen.