Red Hat dokumentiert die Gast-CPU-Topologie als Sockets × Cores × Threads; vCPU-Anzahl ist nicht identisch mit physischen Host-Kernen.
vCPU, physische Kerne und Threads zusammen mit Topologie, Oversubscription, Pinning und Single-Core-Leistung verstehen.
Red Hat dokumentiert die Gast-CPU-Topologie als Sockets × Cores × Threads; vCPU-Anzahl ist nicht identisch mit physischen Host-Kernen.
4 vCPU garantieren bei verschiedenen Anbietern keine identische Leistung; Host-CPU, Frequenz, Overcommit und Scheduling unterscheiden sich.
Ein physischer Core ist reale Rechenkapazität. SMT/Hyper-Threading erzeugt mehrere logische CPUs pro Core. vCPU ist die vom Hypervisor dem Gast bereitgestellte Prozessoreinheit.
1 vCPU ist nicht automatisch 1 physischer Core, außer der Dienst garantiert dies ausdrücklich. Dedicated/Pinned-CPU-Produkte können eine strengere Zuordnung bieten.
Unter Linux zeigt `lscpu` Sockets, Cores, Threads und Modell. Hypervisor können Modell und Topologie virtualisieren; daraus lässt sich der physische Host nicht vollständig ableiten.
Unter Windows zeigen CIM und Task-Manager die Gasttopologie, nicht zwingend die physische Hosttopologie.
lscpu
nproc
grep -E 'model name|cpu MHz' /proc/cpuinfo | head
Get-CimInstance Win32_Processor | Select-Object Name,NumberOfCores,NumberOfLogicalProcessors,MaxClockSpeed
vCPU-Anzahl ist Potenzial, nicht Pro-Core-Geschwindigkeit. Vier geteilte vCPU auf alter Hardware können bei Latenz langsamer als zwei schnelle vCPU sein.
Kompilierung, Encoding, viele Worker und parallele Container können von mehr vCPU profitieren. Entscheidend ist die Parallelisierbarkeit.
Ein Host kann mehr Gast-vCPU als physische logische CPUs bereitstellen. Das ist nicht automatisch schlecht. Problematisch wird es bei gleichzeitiger hoher Last und steigenden Scheduling-Wartezeiten.
Unter Linux ist %steal ein wichtiges Signal; der separate Steal-Time-Ratgeber behandelt die Messung ausführlich.
Bei 'Dedicated CPU' nachfragen: physischer Core, logischer Thread, pCPU-Pinning oder Scheduler-Quota? Ohne Definition ist der Begriff kein einheitlicher Standard.
Fragen Sie nach CPU-Modell/Generation, Shared/Dedicated, Quota/Burst, Fair Use, Nested Virtualization, CPU-Masking und Skalierung.
| Begriff | Bedeutung | Falsche Annahme |
|---|---|---|
| Physical Core | Physischer Rechenkern | Jede vCPU entspricht exakt einem |
| SMT Thread | Logische CPU eines Cores | Wie ein weiterer physischer Core |
| vCPU | Virtuelle Gast-CPU | Leistung ist überall identisch |
Kaufentscheidungen nicht anhand eines einzelnen Benchmarks, Port-Labels oder CPU-Markennamens treffen. Tests zu verschiedenen Zeiten wiederholen, keine destruktiven Storage-Tests auf Produktionsdaten durchführen und Ressourcen-/Fair-Use-Policies schriftlich prüfen.
Das hängt von Hypervisor und Ressourcenpolitik ab; 4 vCPU garantieren nicht vier physische Kerne.
Nein. Threads teilen Core-Ressourcen; der Gewinn hängt vom Workload ab.
Software, Parallelität, Storage-/DB-Last und Zielregion angeben; Serverklasse nach realem Engpass statt nur RAM/Core wählen.