Microsoft dokumentiert `/flushdns` als Leeren und Zurücksetzen des DNS-Client-Resolver-Caches.
Was ipconfig /flushdns leert und was nicht: displaydns, nslookup, Resolve-DnsName, DoH, Router- und Browser-Cache.
Microsoft dokumentiert `/flushdns` als Leeren und Zurücksetzen des DNS-Client-Resolver-Caches.
Der Befehl ändert keine DNS-Serveradresse, leert keinen Router-Cache und verändert keine autoritativen DNS-Einträge.
Der Windows DNS Client kann aufgelöste Namen entsprechend ihrer TTL lokal cachen. `/flushdns` leert diesen lokalen Resolver-Cache. Das hilft, wenn nur ein Windows-PC eine veraltete IP hält.
Auch negative DNS-Antworten können gecacht werden. Wurde eine zuvor nicht existierende Subdomain später angelegt, erzwingt das Leeren eine neue Abfrage.
ipconfig /displaydns
ipconfig /flushdns
ipconfig /displaydns
Fehlt der autoritative DNS-Eintrag wirklich, behebt `flushdns` NXDOMAIN nicht. Auch ISP-DNS-Ausfall, Router-Probleme, VPN-erzwungene Resolver oder falsche Hosts-Einträge bleiben bestehen.
DNS-Propagation nach Hosting- oder Cloudflare-Änderungen ist eine andere Ebene als der lokale Windows-Cache. Authoritative TTL, rekursiver Resolver und lokaler Cache laufen unabhängig ab.
Mit `ipconfig /all` konfigurierte DNS-Server prüfen. Danach denselben Namen mit `nslookup` und `Resolve-DnsName` sowie einem gezielten externen Resolver vergleichen.
Liefert der konfigurierte Resolver die alte IP und 1.1.1.1 die neue, liegt das Problem eher beim rekursiven Resolver als beim lokalen Windows-Cache.
ipconfig /all
nslookup ekasunucu.com
Resolve-DnsName ekasunucu.com
nslookup ekasunucu.com 1.1.1.1
Verwendet Chrome, Edge oder Firefox Secure DNS/DNS over HTTPS, kann der Browser einen anderen Resolver-Pfad als Windows nutzen. Die Kommandozeile kann korrekt auflösen, während der Browser anders reagiert.
Browser-Cache und `ipconfig /flushdns` sind nicht dasselbe. Browser vollständig neu starten und Secure DNS, Erweiterungen sowie VPN getrennt prüfen.
`ipconfig /release` und `/renew` betreffen DHCP/IP-Konfiguration; `/flushdns` nur den Resolver-Cache. Auf einem entfernten Windows Server/VPS kann `/release` die RDP-Verbindung trennen.
Wenn ein Name immer auf eine unerwartete IP zeigt, Hosts-Datei prüfen. Ein statischer Eintrag kann DNS übersteuern; `flushdns` entfernt ihn nicht.
notepad C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts
| Befehl | Tatsächliche Funktion |
|---|---|
| ipconfig /displaydns | Zeigt lokalen DNS-Client-Cache |
| ipconfig /flushdns | Leert lokalen Resolver-Cache |
| nslookup name | Fragt einen DNS-Server ab |
| Resolve-DnsName | Zeigt detaillierte DNS-Auflösung und Record-Typen |
Bei Boot-, BitLocker-, Firmware-, Partitions- oder Datenträgerarbeiten keine destruktiven Befehle ohne Backup und Rückfallplan verwenden. Beispiel-Laufwerksbuchstaben nie ungeprüft übernehmen.
Im Allgemeinen nein. Es kann veraltete lokale DNS-Antworten beheben, erhöht aber nicht die Bandbreite.
Nein. Es leert nur den Windows-DNS-Client-Resolver-Cache.
Bei Boot-, Datenträger-, RDP- oder Update-Problemen auf Windows VPS oder physischen Servern Fehlercode, Windows-Version und Konsolenbild an den technischen Support senden.